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Der heutige Tag, sollte der längste werden. Nicht nur das es der Weiteste war.
Nein, leider hatte Olli seinen Teller am Vortag nicht aufgegessen und der  Windmesser bewegte sich  überhaupt nicht.
Ich wusste das  am Morgen schon, das es sich über den ganzen Tag hinweg nicht ändern würde und hatte Rassmus extra einen doppelten gegeben, es hat aber alles nichts gebracht. Wir mussten die „Unterwasser-Genua“ einschalten und motoren.
Die Skipperbesprechung viel in der Bucht von Lucica entsprechend kurz aus. Ich fuhr mit dem Dingi von Yacht zu Yacht und verkündete das Tagesziel, die Stadt Rogoznica. Und dort dann in die Marina Frapa. Die Marina Frapa war der Wunsch der Kinder an diesem Tag. Dort ist ein toller Pool in dem die Kinder schön spielen konnten. Außerdem fährt man relativ schnell mit dem Dingi zu einem tollen Strand direkt neben der Marina.
Vorher hieß es aber Motor an und mit 1800 U/min die langweiligen 28 sm nach Rogoznica.
Was soll ich schön reden, die ersten 10 sm passierte tatsächlich…. nichts 🙂
Dann, wie man auf den Bilder erkennen kann war die See „Spiegelglatt“ konnte man Backbord querab ein kleines Dreieck durchs Wasser pflügen sehen. Dann ein weiteres kleines Dreieck und kurze Zeit später ein drittes, „Delphine!“ rief Shirley.
Und im gleichen Augenblick in dem Shirley das Wort ausriefen, sprangen die drei Tiere auch schon aus dem Wasser. Als hätten wir beim Versteckspiel gewonnen und den Delphinen war es jetzt gestattet sich in ihrer vollen Größe zu zeigen. Ein herrlicher Anblick als sie unseren Weg kreuzten und keine 3 Minuten später wieder verschwunden waren. Leider kann man die drei auf dem Foto nur erahnen, aber der Kameramann war nicht schnell genug.
Danach lief alles wieder seinen gewohnten Gang.
Olli mixte wieder einen leckeres Getränk, wobei er schon deutlich betonte das unsere Vorräte zur Neige gehen. „Denkt daran, heute Abend für Rassmus etwas einzukaufen. Der hat nichts mehr“, warf ich noch ein.
Und dann übernahmen die weiblichen Besatzungsmitglieder auch schon wieder das Photonensammeln in der Mittagssonne, das schon vor der Delphinsichtung intensiv einstudiert wurde. Segeln ist ja auch kein Spaß 😉
Gegen 16.00 Uhr machten wir dann das Dingi fertig. Denn das baden im Pool fiel am heutigen Tag aus. Eine große Hochzeit wurde dort am Pool, an dem auch eine große Lounge angrenzt, am heutigen Tage durchgeführt. Deshalb mussten die Kinder auf das baden heute dort verzichten. Das Dingi wurde also motorisiert und wir fuhren gemeinsam zum Strand von Rogoznica.
Der Grund weshalb die Kinder gerne nach Frapa (5 Sterne Marina) fahren kam dann aber nach dem baden, dass duschen…
Die Duschen in der Marina sind schon etwas besonderes, eine Vielzahl von hebeln ermöglichen das, dass Wasser aus der Dusche quasi aus allen Richtungen kommt. Ich hatte das Gefühl wenn ich noch mehr Düsen anstelle,  würde ich auf der Stelle in der Duschwanne ertrinken. Es ist zwar schön, aber mir ist eigentlich nur wichtig, kurz viel Wasser von oben. Dann bin ich schon zufrieden.
Gegessen haben wir heute wieder an Bord, die Konoba am gestrigen Tag war schon recht kostspielig, deshalb gab es nur Cevapcici mit Reis 🙂
Aber was heißt nur, die Cevapcici direkt vom Metzger und auf dem Cobb-Grill, den Dirk mitgebracht hatte, schmeckten  absolut lecker.
Leider durfte ich nicht zu viel, das hatte mir meine Holde verboten 😦
Es wurde schon langsam dunkel und wir spazierten in Richtung Rogoznica Stadt, dazu muss man über einen ca. 800 m langen Damm spazieren auf dem leider ziemlich viel Verkehr herrschte. Überhaupt scheint Rogoznica touristisch etwas überlaufen, sodass wir uns mehr in den Nebengassen aufhielten.
Als wir uns dann wieder auf dem Rückweg machten, konnten wir noch an einem tollen Feuerwerk teilhaben, dass extra für die Hochzeit arrangiert wurde die dort in der Marina stattfand. Und da die Live Musik sehr gut spielte und wir noch einen Gutschein für eine Flasche Wein bekommen hatten, setzten wir uns noch an die  Bar in der Marina und tranken ein Gläschen während die Kinder noch auf dem Platz herrumtollten. Falls der ein oder andere drüber nachdenkt, keine „Hochzeitscrasher“

Viele Grüße Kai

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