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Der Urlaub nähert sich dem Ende und am letzten Tag ging tatsächlich noch etwas kaputt.
Dabei fing alles so schön an. Herrliches Segelwetter, 3 Bft und die Sonne wollte sich noch einmal von ihrer besten Seite zeigen.
Die „Gita“ verließ als erstes die Marina, denn Dirk wollte noch am selben Tag den Check-Out durchführen. Ich gab noch einmal den Hinweis, daran zu denken dass getankt werden muss und es an der Tankstelle oft sehr voll ist.
Wir folgten kurze Zeit später, nachdem wir uns noch eine schöne Ankerbucht ausgesucht hatten.
Jean-Luc durfte noch einmal ablegen und wir setzten noch in der Bucht von Zut die Segel.
Etwa 2 sm hinter der Bucht in Richtung Biograd fing das erste Malheur an. Ich wollte mir gerade mein Kopftuch richten, da flog es mir aus der Hand und landete in der Adria.
Moritz, der sich gerade am Steuer befand, bat ich zur Seite zu treten und ich begann sofort ein „Notmanöver“. Groß auf, Vorsegel back, zum Aufstoppen. Danach die Wende und langsame zurück auf den eben gefahren Kurs segeln.
Alle hielten Ausschau und der Bootshacken stand auch schon bereit, leider war das Tuch nicht mehr auffindbar. Denn sobald sich solch ein Tuch mit Wasser voll gesogen hat ist es auch schon unter gegangen. 😦
Also wieder hoch an den Wind und den alten Kurs aufnehmen.
Moritz fuhr weiter und während ich mich noch über das verloren gegangene Tuch ärgerte folgte eine Wende der anderen.
Plötzlich bei einer völlig harmlosen Wende und 3 Bft knallte es kurz und man hörte ein Segel schlagen. Da das Bimini die Sicht zum Groß verdeckte, mussten wir erst um das Verdeck herum schauen um festzustellen das, dass Schothorn am Groß abgerissen war. Also schnell Vorsegel einrollen und Maschine an.
Das Großsegel einrollen und dann erst einmal den Schaden begutachten.
Tatsächlich waren die drei „Bändsel“, die das Schothorn mit der Rollkautsch verbinden vom Segel abgerissen, dass war leider nicht auf See zu reparieren. Glücklicherweise ist dies am letzten Tag passiert und wir sind so unter Genua noch bis nach Biograd gesegelt. Um der nächsten Crew, die das Boot gechartert hatte, eine nicht zu lange Wartezeit wegen der Reparatur auf zu schlagen, wollte ich das Service Telefon, das sich an Bord befand, nutzen um „Euronautic“ die Möglichkeit zu geben alles für die Reparatur vorzubereiten. Leider war der Akku des Mobiltelefons leer :-(. Also Dirk von der „Moneta“ über Funk angerufen, er möge für mich, mit dem Service Telefon, das Problem bei Euronautic schildern.
Gegen 14.30 Uhr erreichten wir dann, ohne dass wir noch eine Ankerbucht angesteuert hatten, Biograd. Auf dem Weg dorthin hatte ich schon die Yachten um uns herum gezählt und stellte mich schon auf mindestens eine Stunde Wartezeit vor der Tankstelle ein. So war es dann auch, etwa sechs Boote, von kleiner Segelyacht bis zum größeren Motorboot, war alles in den Reihen vor uns.
Olli der das Tankmanöver fahren sollte, durfte sich dann über eine Stunde im Getümmel zwischen Yachten, Fähren und Fischerbooten konzentrieren.
Schnell dann die etwa 50l (in 14 Tagen, nicht gerade viel) getankt und ab in die Marina. Der Mitarbeiter von Euronautic sichtete noch den Schaden und war sehr erleichtert, dass es relativ einfach zu reparieren war.
Wir entluden dann das Boot schon weitestgehend von den Sachen die wir nicht mehr benötigten und verstauten alles im Bulli.
Die Kinder wollten mit Ralph und Arie in dieser Zeit noch baden gehen und so gingen die beiden mit, zum Strand von Biograd.
Für den Abend wollten wir uns alle noch einmal in der Pizzeria „Andrea“ treffen, um dort wo die Flottille begonnen hatte, diese auch zu beenden.
Ich freute mich sehr über das Geschenk von der Crew der „Gita“, dass mir am Abend überreicht wurde und so fand die Flottille in der Nacht noch einen schönen Abschluss 🙂

Viele Grüße Kai

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